Viele Server haben unterschiedliche Systeme die Inflation einzuschränken und Reichtum "gerechter" zu verteilen. Dies ist unser Ansatz
Wer hat es nicht schon erlebt? Der große Händler Jupp Juppsen hat einen geringeren Reichtum, als Uschi Uschimet, die Abenteurerin, die ständig Monster moschen ist und somit Gold noch und nöcher einnimmt und somit dann auf dem Marktplatz all das kauft, was Jupp Juppsen gerne würde, aber nicht kann. Daher benutzen wir auf Weltentor ein eigenes Gold-System und unterteilen das Gold.
Es gibt zwei Arten von Gold: Engine-Gold und Rp-Gold.
Wie man an Engine-Gold kommt, dürfte hinreichend bekannt sein. Man kann Auto-Questen erfüllen oder auf Monsterjagd gehen und dann aus so manchen Monstern Gold nehmen. Dieses Konzept kennt man schließlich genug aus anderen Computerspielen.
Bei Rp-Gold haben die Charaktere einen gewissen Reichtum, der abhängig von ihrem Beruf und ihrem Ansehen ist. Dieses Gold hat eine mehr oder weniger gleichbleibende Höhe. Aus diesem Reichtum wird dann bezahlt und für einen gewissen Zeitraum ist dieser Reichtum dann niedriger; wie es nach einer Ausgabe ganz natürlich ist. Mit der Zeit gleicht sich der Reichtum aber wieder an den vorherigen Stand an. Auch Einnahmen passen sich an mit der Zeit - ein beliebiges Horten von RP-Gold ist also nicht möglich.
Es gibt einen festen Betrag an Engine-Gold, der in regelmäßigen Abständen an alle Charaktere ausgezahlt wird, damit Charaktere nicht benachteiligt sind, zu denen Moschen nicht passt oder die nicht zu den klassischen Abenteurern gehört. Somit bleiben reine Rp-Charaktere nicht außen vor und können sich auch ohne Moschen ihre Ausrüstung verdienen, wenn auch langsamer als ein Charakter, der ständig die Goblin-Hügel besucht. Im Gegenzug ist der Rp-Charakter dann aber auch zahlungsfähiger in Rp-Aktionen als der Goblin-Ausrotter.
Wie erklärt man, dass der Monsterjäger schneller an sein meisterliches Schwert kommt als andere? Nun, die Lösung heißt Kreativität; nicht jeder Kaufakt im Spiel muss auch im RP ein Tauschakt sein. Er könnte das Schwert schlicht erbeutet haben, ebenso wie der Druide seine Keule selber geschnitzt haben könnte.