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Dunkelbälger

Als Dunkelbälger werden die Kreaturen bezeichnet, die durch den Magier von Dunkelbrunn in seinem Experimentierwahn künstlich geschaffen wurden und entsprechende, unverkennbare Erkennungsmerkmale aufweisen.

Wichtiger Hinweis:

Diese Rasse ist vorerst nicht als Spielerrasse gedacht und ist lediglich der Vollständigkeit halber genannt. Es mag Ausnahmen geben, in denen ein solcher Charakter gestattet wird, der jedoch strengen Einschränkungen unterliegt und erst nach Gesprächen mit dem zuständigen Betreuer freigeschaltet (und damit auch spielbar) wird, wenn dieser keine Einwände hat.

Allgemeines

Dunkelbälger werden oft mit Tieflingen verwechselt. Nun es gibt auch Ähnlichkeiten: Beide tragen böses Blut in sich und besitzen ähnliche Fähigkeiten. Doch damit endet es auch schon. Düsterbälger haben sonst kaum etwas mit Tieflingen gemein. Sie sind die Brut Dunkelbrunns. Gezüchtet im Turm des Erzmagiers. Er allein kennt den Zweck ihrer Exitenz. Und er entscheidet über ihr Leben und ihren Tod. Ihn beten sie an wie einen Gott, nennen ihn Schöpfer, Meister oder Vater.

Doch abgesehen davon gibts nur wenig Fakten über sie. Das wenige, was wirklich sicher ist: Sie sind böse. Absolut böse. Und man erkennt sie auf den ersten Blick. Sie wirken selbst in dem seltsamen Ort Dunkelbrunn wie Fremdkörper. Hörner, Schwänze, ungewöhnliche Hautfarben wie blau oder rot, Füße wie Ziegen oder Rinder, Klauen wie die von Raubtieren, Spitze Zähne, Deformierungen (es gibt welche mit nur einem Arm und einem Finger. oder einem Bein in der Mitte, aber auch noch viel schlimmeres wurde gesichtet), sind nur ein Teil dessen, was alles möglich ist. Jedoch niemals wird es ihnen gelingen als Mensch durchzugehen. Dazu sind die Merkmale zu ausgeprägt. Sie sind Dunkelbälger. Und auch immer als solche erkennbar.

Man möchte meinen, als Zucht des Magiers selbst wären sie hoch angesehen? Falsch. Die meisten von ihnen sind degeneriert, verabscheuungswürdig und was noch schlimmer ist: verrückt oder bekloppt. Sie schaffen es kaum zu überleben. Sind verkrüppelt und nicht dazu imstande für sich selbst zu sorgen. Sie vegetieren in den Strassenecken, freuen sich über Brotkrumen, die ihnen zugeworfen werden. Deshalb werden sie meist verspotet und verhöhnt, kaum geachtet. Es sind Fehlschläge, nur geeignet für niedere Sklavendienste. Doch tötet man sie nicht, aus Respekt vorm Erzmagier. Er wird schon wissen, was er tut? Oder auch nicht.

Doch gibt es immer wieder unter ihnen auch andere. Bessere. Sie haben durchaus das Zeug dazu, Großes zu leisten. Höhere Ämter zu bekleiden. Sie sind mehr als ihre Brüder. Haben Ziele und wollen sie erreichen. Egal auf welche Art und Weise. Schon zuvor gab es Beispiele für einen solchen Aufstieg. Bis in die höchsten Ämter der Armee, doch nicht nur dort. Denn so unterschiedlich sie auch sein mögen, eines sind sie auf alle Fälle: Skrupellos und verschlagen.

Doch was genau sind sie? Wie erschuf sie der Magier? Nun, das genaue Prozedere kennt nur er. Man weiß, die Bälger wachen in einem Raum im Turm auf, voll ausgewachsen, auf einer Art Tisch, umgeben von Reagenzgläsern, Maschinen und anderen Dingen. Doch darüberhinaus gibt es nur Gerüchte. Manche Einwohner Seldarias erzählen sich, dass die friedlichen und gutmütigen Bewohner des Wonnetals den Rohstoff für sie liefern. Sie sagen, deren Körper würden mit teuflischen und dämonischen Seelen gepaart um diese widernatürlichen Kreaturen zu erschaffen. Wieviel da dran ist? Schwer zu sagen. Die Bälger selbst erinnern sich kaum an das vor der Geburt. Es ist ihnen auch egal. Sie leben. Und das verdanken sie dem Magier. Und für ihn würden sie sterben. Das ist alles was zählt.