Gesinnungen sind Schubladen, durch die das Verhalten von Charakteren beschrieben und eingeteilt wird.
Gesinnungen sind immer ein Streitfall und können vielfach ausgelegt werden, eben weil sie Schubladen sind. Gesinnungen bei D&D bestehen aus zwei Teilen:
Verhalten in Bezug auf Ordnung (rechtschaffen / neutral / chaotisch)
Verhalten in Bezug auf Moral (gut / neutral / böse)
Sucht euch eine Gesinnung aus, von der ihr denkt, dass sie passt. Wenn ihr unsicher seid, ob diese Gesinnung passt, dann schreibt etwas dazu und versucht zu erklären, warum dem Charakter Gesetze und Hierarchie beispielsweise wichtig sind oder warum der Charakter so böse ist, dass er dem kleinen Kind den Lolli klauen will. Aber wirklich notwendig ist das eigentlich nicht.
Gesinnungen werden allerdings von der NWN-Engine manchmal benutzt, um gewisse Zauber oder Gegenstände entsprechend wirken zu lassen. So kann ein böser Charakter möglicherweise nicht das hellstrahlende Schwert der Rettung erheben oder der rechtschaffene Charakter kein korrumpiertes Amulett des Chaos tragen. Das sind die Gründe, warum man seinen Charakter hier einordnen muss. Auch hier bedeutet dies dann wieder eine Darstellungshilfe iG, da es reichlich albern wäre, einen Paladin als Chaotisch Böse anzumelden, der dann letzten Endes nicht das hellstrahlende Schwert der Rettung erheben kann. Aber wenn es wirklich passen würde? Warum nicht.