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Dunkelbrunn

Der Erzmagier wurde für tot gehalten. Doch vor kurzem regte sich erneut mächtige Magie in seinem alten Stützpunkt.

Die große und wehrfähige Turmanlage in den Bergen Seldarias hat eine lange, doch auch dunkle Vergangenheit. Vor etwa 300 Jahren hauste dort ein mächtiger Magier, der sich den dunklen Künsten verschrieben hatte. Wie man sich vorstellen konnte, gierte er nach Macht und das frisch entstandene Weltentor in der befestigten Siedlung Born, die später zu Fürstenborn werden sollte, stellte anscheinend ein verlockendes Ziel für ihn dar und er begann es heimlich zu manipulieren, was allerdings nicht unbemerkt blieb. Daraufhin entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen Born und Dunkelbrunn, wobei die vereinigten Truppen Seldarias nicht nur gegen Menschen aus Fleisch und Blut kämpfen mußten, sondern auch Untote und andere unbeschreibliche und mächtige Wesen als Gegner hatten.

Während einer großen Schlacht um einen strategisch wichtigen Außenposten Seldarias nahe Dunkelbrunn, gelang es dem Schaffer des Portals den Magier von Dunkelbrunn zu stellen. Gewaltige Magie wurde durch beide Magier entfesselt und keiner schien dem anderen unterlegen, bis die magischen Energien außer Kontrolle gerieten und ein gleißender Lichtblitz der Sache ein Ende machte. Nachdem sich der Kampfesnebel hoch, fehlte von beiden Kontrahenten jegliche Spur. Zeitgleich gelang es einem Krieger den gewaltigen Anführer des Dunkelbrunn-Heeres zu bezwingen und kaum ein paar Stunden später war das dunkle Herr geschlagen und zersprengt. Damit war der Sieg über Dunkelbrunn besiegelt und der Magierkrieg, wie man ihn seither nannte, beendet.

Der Nachfolger des Weltentor-Schaffers untersuchte das Portal und stellte mit Zufriedenheit fest, daß es trotz der Manipulationsversuche noch einwandfrei seinen Dienst tat. Erst viele Jahrzehnte später erkannte man, daß der Erzmagier von Dunkelbrunn eine verborgene Zweigstelle geschaffen haben musste, die böse Angehörige diverser Völker nach Seldaria brachte. Dennoch tat sich nichts mehr von jener düsteren Festung aus und sie geriet allmählich in Vergessenheit.

Doch unheimliche Vorkommnisse jüngster Zeit lassen Schlimmstes befürchten: der Fluch um die Ruinen der einstigen Schlacht scheint einen neuen Höhepunkt zu erreichen, da sich die Gebeine einstiger Gefallener erheben, mitten im Gebirge hat sich die Erde aufgetan und eingen gewaltigen "Schlund" gebildet, Blutwölfe treiben sich vermehrt am Steinkreis herum... auch wenn viele Dinge nicht mit der Vergangenheit des Erzmagiers um Dunkelbrunn verbunden scheinen, so wird doch befürchtet, daß dies die Zeichen sind, dass er wiedergekehrt ist und düstere Zeiten bevorstehen - zumal sich in Dunkelbrunn etwas zu tun scheint...

Wichtige Personen in Dunkelbrunn

  • Erzmagier
    Der Magier von Dunkelbrunn zeigt sich so gut wie nie in der Stadt. Er wird stets mit Namen wie z.b.: "Der Eine", "Der Magier" oder "Der Erschaffer" etc. betitelt und das Volk spricht in großer Ehrfurcht von seinem Bewacher. Eigentlich sehen ihn nur seine vier Lehrlinge regelmäßig. In der Stadt gibt es zwar Statuen eines Kuttenträgers, die den Magier darstellen sollen, aber ein Gesicht besitzen diese nicht. Offenbar ist er sehr auf Geheimhaltung bedacht.

  • Denar
    Fast noch unbekannter als sein Meister ist dieser treue Diener des Magiers ein Synonym für Unsichtbarkeit. Angelbich ist er Auge und Ohr des Magiers, sowohl in Dunkelbrunn, als auch im Fürstentum Seldaria. Hier und da will man ihn gesehen haben, aber die Beschreibungen gehen von groß udn kräftig bis klein und gnomenhaft. Man weiß nur dass es ihn gibt, aber nicht wer er ist oder wie er aussieht. Vor einiger Zeit soll er auch sehr wichtige Zutaten für etwas besorgt haben, was offenbar die Welt verändern sollte.

  • Hert Regenwetter (Diener des Magiers)
    Der allseits beliebte Nekromant von Nebenan mit den richtigen Ambitionen zur Weltherrschaft war ihr ja schon ein wenig bekannt.

  • Rongal Blanc (Diener des Magiers)
    Ein recht aufdringlicher Geselle, der offenbar sich der Dämonenbeschwörung verschrieben hatte. Ihren Kollegen im Tempel war er nicht sonderlich geheuer (was wahrscheinlich im anderen Schrein anders aussehen dürfte), und war bekannt wir seltsame Ausbrüche. Recht häufig war er beim Schlachter anzutreffen, mit dem er ab und zu plauderte und Rezepte austauschte.

  • Protereo (Diener des Magiers)
    Der maskierte und recht verdeckt in der Stadt umherschleichende Magier, von dem niemand wusste, wie er wirklich aussah, trat immer anders auf. Augenscheinlich hatte er viele Erscheinungsbilder, viele Masken, und er könnte überall und nirgendwo sein. Selbst sein Name war wahrscheinlich alles andere als echt. Angeblich sollte er auch in Fürstenborn daheim sein, aber wer konnte dies schon wissen...?

  • Atram Ghural (Diener des Magiers)
    Dieser Magier war ein Bär von einem Mann. Recht wortkarg, war er des öfteren im Haus des Genusses anzutreffen. Er sollte sich wohl eher auf Kampfmagie verschrieben haben, eine Tatsache, die ihm manchmal Spott eingebracht hat, aber wohl zumeist dann schlecht für den Spötter endete.

  • Rhazza Kh'zul (Priester)
    Rhazza ist das jüngste Mitglied im Tempel, welches zu einer angesehenen Leitungsposition  aufgestiegen ist. Er ist oberster Priester des Altars der zwei Gesichter. Seine engagierte und zielgerichtete Art hat ihn bis nach oben gebracht. Als echter Thayaner ist er ohnehin an raue Sitten, Intrigen und Sklavenhaltung gewöhnt. Die Bevölkerung Dunkelbrunns schätzt ihn obendrein und vorallem die Armee profitiert gelegentlich von seinen strategischen Fähigkeiten, die auf eine lange und blutige Militärlaufbahn zurückzuführen sind. Nicht immer sind alle mit seiner absolut neutralen Einstellung und den Opferverbrennungne einverstanden, doch weiß man inzwischen in Dunkelbrunn, was man an ihm hat.

  • Varren Aurelis (Priester)
    Als Überlebender des Achazatmassakers und ehemaliger oberster Priester des dortigen Tempels, hatte Arren gute Vorraussetzungen, was seine jetzige Position angeht. Er ist der oberste Priester des Altars der Altars der Ehre und ein angesehener Bürger der Stadt Dunkelbrunn. Nach dem Tode seiner Frau, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Drachenarmee nach Seldaria zu rufen. Er ist wohl der mit Abstand toleranteste Priester des Tempels, auch wenn seine Methoden mitunter einige böse Kommentare hervorrufen.

  • Beatrice Darn (Priester)
      Beatrice ist die wohl gefährlichste Priesterin des Tempels. Sie hat den Altar der Destruktion als oberste Priesterin inne und ist in soviele Komplotte und Intrigen verwickelt, dass man schon ganze Bücher damit füllen kann. Ihre linke Gesichtshälfte ist komplett entstellt, was man wohl auf einen Unfall mit einem Wolf, der in fürher Kindheit statt fand, zurückführen kann. Trotz ihres Bekenntnisses Talona gegenpber, vertrauen die Bürger Dunkelbrunns ihren Tränken und ihrer Heilkunst.